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PASSION
Deutschsprachige Erstaufführung an der
Staatsoperette Dresden Januar 2011
Übernahme in die Spielzeit 2011/12

Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel - Inszenierung: Holger Hauer 
Ausstattung: Christoph Weyers -
Dramaturgie: André Meyer

Fosca: Vasiliki Roussi - Clara: Maike Switzer - Giorgio: Marcus Günzel - 
Oberst Ricci: Gerd Wiemer - Doktor Tambourri: Hans-Jürgen Wiese

TV-Trailer Dresden 1 

Musikbeispiele:  
Glücklichsein
Ich les'
Finale "Deine Liebe lebt in mir"

Sondheims Lieder haben hier keinen klassischen Aufbau und kein typisches Ende, Musik und Dialoge verschmelzen miteinander. "Passion" ist wie in einem Fluss erzählte Geschichte, die im ganzen Stück keine Applauspause zulässt. So entwickelt das Musical nach und nach fast unmerklich einen starken emotionalen  Sog, der den Zuschauer in seinen Bann zieht. Die Übersetzung von Roman Hinze ist gelungen und überzeugt mit Klarheit.  Da Capo Febr. 2011 [Ganze Kritik]

Eine verstörende Geschichte, knallhart, abgründig und gemein. Weil das Geschehen in so verflixt sanfte und verführerische Musik gebettet ist, bekommt man das nicht sofort mit. Wie selbstverständlich geht das gesprochene Wort in Musik über. Sprachmelodie. Das ist Theater mit Musik, die sich mit der Handlung verbindet und hörbar macht, was man nicht sieht oder nicht sehen will. Dresdner Neueste Nachrichten, 31.01.2011 [Ganze Kritik]

Mit Stephen Sondheims Musical macht die Staatsoperette alles richtig. (...) Man kann sich darüber streiten, ob ein solches Stück an die Staatsoperette gehört. Wenn es aber derart gelungen und packend umgesetzt wird, muss man das Ja groß und fett und doppelt unterstrichen schreiben. Sächsische Zeitung, 31.01.2011 [Ganze Kritik]

Was "Passion" trägt und den Abend zu einem ergreifenden Ereignis macht, dem das Publikum knapp zwei Stunden lang atemlos lauscht, ist die unerbittliche Prägnanz, mit der Librettist Lapine seine Protagonisten zeichnet und Stück für Stück dem Verderben anheimgibt. (...) Vasiliki Roussi spielt die "Fosca" mit beängstigender Direktheit; ihr nimmt man jeden Ton, jedes Wort ab. Musik in Dresden, 31.01.2011 [Ganze Kritik]

Das Stück ist hervorragendes Musiktheater und schafft sich fast ein eigenes Genre. Ganz und gar ist die Musik mit der Geschichte verwoben. Das Premierenpublikum hat all dies mit begeistertem Applaus bedacht. Dresdner Akzente. 03.02.11 [Ganze Kritik]

[Kritik Deutschlandradio Kultur 30.01.2011]